Rezension: Barry Jonsberg „Das ist kein Spiel“

Der 16-jährige Jamie ist ein Mathe-Genie. Er ist aber auch ein ganz normaler Teenager, wohnhaft in einer Kleinstadt irgendwo in den USA, zusammen mit seinen Eltern und seinen zwei Schwestern.
Die ältere, 18jährige Summerlee ist die wilde Rebellin. Als sie mehrere Millionen im Lotto gewinnt, bricht sie endgültig mit ihrer Familie.
Jamies jüngere Schwester, die achtjährige Phoebe, das Nesthäkchen der Familie, hat ein ganz besonders liebevolles und enges Verhältnis zu ihrem Bruder.
Als Phoebe eines Tages entführt wird und der Kidnapper zwar Summerlees Vermögen fordert, aber ausschließlich mit Jamie verhandeln will, findet die Familie noch ein mal zusammen.
Diese schwierige Aufgabe des Verhandelns mit dem Entführer muss Jamie jedoch ganz alleine meistern, wobei ihm all seine Kombinationsgabe abverlangt wird um den Gegner in einem ungleichen Spiel zu schlagen.

„Das ist kein Spiel“ heißt im Original „Game Theory“ – Spieltheorie.
Die Spieltheorie ist eine mathematische Theorie, mit deren Hilfe man einen Konflikt lösen möchte, indem man die Entscheidungen der anderen Spieler in seine eigenen einbezieht.
Jeder versucht möglichst klug zu handeln, wissend, dass sein Gegner ebenfalls mitspielt.

Jamie ist sehr von dieser Theorie beeinflusst, und versucht den nächsten Zug seines Gegners vorherzusehen. Diesen Aspekt des Buches fand ich sehr interessant. Auch wenn das alles sehr theoretisch klingt, die Stimme Jamies ist die eines Teenagers, der uns von seinem Elternhaus und seinen Problemen erzählt.
Ein Buch für Jugendliche und für Erwachsene zugleich, ein spannender Thriller, bei dem man mit dem sympathischen Protagonisten mitfiebern und rätseln kann.

 

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Autor: Barry Jonsberg
Erschienen: 25.09.2017
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-16454-9

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