„Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware

Laura Blacklock arbeitet als Reisejournalistin für ein kleines Reisemagazin. Als sie anstatt ihrer Chefin eine Luxuskreuzfahrt antreten soll um für das Magazin über das neue Schiff und seinen Besitzer zu berichten, sieht sie es als eine gute Chance ihre Karriere anzukurbeln.

Obwohl sie ein paar Tage vorher in ihrer Wohnung einem Einbrecher begegnet und noch etwas unter Schock steht, tritt sie die Reise an. Auf dem Schiff begegnet sie ihrer Kabinennachbarin, doch als sie nachts hört, dass jemand aus der Kabine neben ihrer etwas Großes über Bord wirft, ihre Nachbarin am nächsten Tag nicht mehr aufzufinden ist und weder das Personal, noch die anderen Gäste diese gesehen haben wollen, ahnt Laura, dass sie vielleicht etwas gesehen und gehört hat, was geheim hätte bleiben sollen.

Ich fand das Buch erfrischend spannend. Endlich mal wieder eine gut und flüssig geschriebene whudunit-Geschichte, die vom Aufbau her ein bisschen an einen Agatha Christie Thriller erinnert.
Die Story ist aus Lauras Perspektive geschrieben, man kann mit ihr mt rätseln und zuweilen auch an ihrem Geisteszustand zweifeln.
Zwischen den Kapiteln befinden sich Ausschnitte aus Zeitungsartikeln, Emails oder Chats, welche die Geschichte für den Leser noch spannender machen, da sie scheinbar Dinge vorwegnehmen.
Ein flüssig geschriebener, sehr spannender, unblutiger und doch mitreißender Thriller, den ich bis zur Auflösung nicht zur Seite legen konnte.

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